Wasser

Pascal

“Die 2.500 km von München bis ans Schwarze Meer auf dem SUP zu paddeln, war eines der besten Dinge, die ich je in meinem Leben gemacht habe. 6 bis 8 Stunden am Tag zu paddeln war echt sehr anstrengend – ich war selten in einer so guten Form – aber es war einfach ein fantastisches, meditatives Erlebnis. Ich bin durch Eisenbahn-Tunnel mit meinem SUP gelaufen, ich bin über Brücken mit meinem Board unter dem Arm gegangen, ich habe stundenlang niemanden gesehen und bin einfach nur gepaddelt. Natürlich bin ich immer wieder ganz bewusst in Städte gegangen, um immer mal wieder die Zivilisation zu sehen, aber ich war viel alleine – mit mir und dem Wasser.

Da kommt man viel zum Nachdenken und ich komme immer wieder an den Punkt: Warum schaffen wir es nicht, die Wahrheit zu erkennen, dass wir etwas ändern müssen? Wir wissen es doch eigentlich alle! Es ist doch verrückt, dass ich mir jeden Tag  das Trinkwasser im Supermarkt kaufen musste, weil das Wasser, auf dem ich gepaddelt bin, einfach nicht genießbar ist. Ich habe so viel Müll und so viel Plastik gesehen. In einigen Ländern war ich echt schockiert. Warum nehmen wir das alle nicht ernst, was um uns herum schon passiert?

Ich bin auf der anderen Seite so vielen tollen Menschen begegnet. Oft haben wir gar keine Worte gefunden, um uns auszutauschen, weil wir keine gemeinsame Sprache hatten. Aber es war großartig, mit den Fischern, Anglern und anderen Menschen, die am Wasser leben, die Abende zu verbringen.

Die Reise hat mich auf jeden Fall sehr darin bestärkt, dass ich meine Mission weiter treiben möchte – mit all meiner Kraft und Mitteln, die ich habe. Ich werde alle  Möglichkeiten ausschöpfen, und mit dem Verein Pure Water for Generations für ein Ziel kämpfen:

In 25 Jahren sollen die Menschen das Wasser der Donau wieder trinken können!

Pascal ist wirklich von München bis ans Schwarze Meer in 2 Monaten auf dem SUP gepaddelt. Ich habe vor der Reise schon mal über ihn geschrieben und bin ihm zufällig auf der Straße in Schwabing noch mal über den Weg gelaufen – eine tolle Gelegenheit für eine Follow-Up Story.

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