Style im Blut

“Ich habe das Stylen mit der Muttermilch aufgesogen und für den Job eine abgefahrene Vita: ich habe weder in der Modebranche oder als Verkäuferin gearbeitet oder etwas in der Richtung studiert, aber ich arbeite schon immer gerne mit Menschen. So wie ich in meinem vorherigen Job als Physiotherapeutin Menschen unterstützt habe, so mache ich es jetzt eben mit Mode.

In meiner Zeit in Amerika haben mich immer wieder Leute gefragt, ob ich mit ihnen einkaufen gehe, weil ich ihnen gerne Outfits ausgesucht habe. Auf einem Fest mit einer Freundin ist dann die Idee entstanden, eine Beratung für “normale Frauen” anzubieten. Eben nicht das Highend-Shopping auf der Maximilianstraße, sondern eben für Frauen, die nach einer Umbruch wie Kinderzeit zurück in den Job wollen und einen neuen Weg suchen. Dabei geht es darum, den Leuten zu sagen, was ihnen gut steht oder eben auch nicht so gut steht – sowohl in der Styleberatung als auch in der Farbberatung, die ich inzwischen auch mache. Es macht mich einfach glücklich, Menschen glücklich zu machen.

Diese Gabe habe ich sicher unter anderem von meiner Mutter. Sie hatte auch schon so einen Knall wie ich in Sachen Klamotten. Meine Schulfreunde haben immer gesagt: “Deine Mama ist immer so schön angezogen.” Meine Großmutter hat auch genäht und so war Mode bei uns auch immer ein Thema bei uns. Schon zu Schulzeiten ist meinen Schulfreundinnen aufgefallen, dass meine Socken zu meinem Outfit gepasst haben. Das ist einfach in mir.

Und es ist die Liebe zum Menschen. Ich mag es einfach sehr, mit Menschen zu sein. Das geht mir in dieser Corona-Zeit einfach auch extrem ab. Das ist für mich echt fast das Schlimmste: Freunde nicht zu umarmen, nicht nah am Menschen zu sein. Ich liebe meine Familie und es läuft auch alles gut, aber mir fehlt gerade sehr das “weibliche außen”. Natürlich versuche ich mich auf den verschiedensten Arten, andere Dinge zu versuchen und mich neu auszuprobieren: Online-Beratung, Webinare, Pinterest Boards und so weiter. Das kommt auch gut an und es funktioniert, aber es ist was anderes, wenn ich live bin. Ich bin eher für den Offline-Weg – weil es auch so Spaß macht mit den Menschen direkt zu arbeiten. Und mir fehlt das persönliche Feedback – auch mal von jemanden gedrückt und geherzt zu werden.”

Der Text ist eine Zusammenfassung eines Insta Live Interviews. Was Frollein Wundertüte genau macht und mir erzählt hat, kannst du in unserem Gespräch sehen.

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