Mode

“Ich habe versucht, mich im Modebusiness zu setten. Erst hab ich es nicht hinterfragt und dann kam eine Phase, in der ich es verlassen und nichts mehr damit zu tun haben wollte. Aber mittlerweile denke ich mir, dass ich genau dort bleiben sollte, weil ich da endlich mal was verändern kann: an der Modeindustrie, an der ganzen Art, wie Frauen gesehen werden, daran, dass das die schlimmste, umweltschädlichste Industrie ist direkt nach der Ölindustrie – was total viele Leute nicht wissen. Erst wollte ich mein Mode-Design Studium einfach abbrechen, aber jetzt glaube ich, dass es wichtig ist, dass auch da einige Leute sind, die mal dagegen ansteuern.”

König von Togo

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“Das hier ist der König von Togo und ich bin seine Frau. Meine Nachricht an alle Menschen wäre: liebt euch und habt Spaß im Leben!”

Die beiden habe ich auf dem Marienplatz bei einer Faschings-Veranstaltung getroffen. Natürlich hab ich nachgefragt: Die Kleider macht sie wirklich selber – jedes Jahr was Neues! Die beiden haben getanz und gelacht und ich würde mir so wünschen, dass es mehr solcher Menschen gibt!

Happy Birthday

Happy Birthday

“Wir haben gerade ganz frisch ein Haus gekauft, das noch von 1934 ist. Die Nachbarn hatten wohl die Sorge, dass da jetzt ein großes, mehrstöckiges Haus hinkommt. Aber wir haben uns entschieden, es komplett zu erhalten und es britisch- skandinavisch herzurichten. Es ist ein Kaffeemühlenhaus und hat damit einen quadratischen Grundriss und erinnert an eine Kaffeemühle. Es ist zwar viel Arbeit und sicher auch eine finanzielle Frage, aber ich freue mich sehr darauf. Es ist eine schöne, kreative Arbeit.

Und ich vertrete hier eine schöne dänisch Kindermodenmarke namens Pompdelux.  Das ist wirklich schön, denn so finde ich auch Anschluss an viele Familien. Wir sind nämlich erst vor einem Jahr hierher gezogen.

Ich hab heute Geburtstag und wir kommen gerade vom Brunchen – dem neuen Essen gehen, wenn man Kinder hat. Das Foto ist gut geworden – mit Falten und allem. Freundinnen von mir machen immer Filter drauf, damit man die Falten nicht mehr sieht. Das finde ich sehr schade, denn dann geht der Charakter auf dem Bild total verloren. Ich steh dazu. Mir gefällt das. ”

Noch mal alles Liebe zum Geburtstag, liebe Victoria!!

 

Travel happy

Travel

“Mir ist es wichtig im Leben, Freude weiterzugeben und Glück zu verbreiten. Das mach ich, in dem ich die Leute einfach anlächle – es ist erstaundlich, wie viele Leute sich alleine durch diese kleine Geste aufmuntern lassen.

Mein großer Traum ist es, zu reisen. Ich bin jetzt 26 Jahre und ich will jetzt was für mich machen. Ich habe noch nicht viel gesehen von der Welt. Ich will noch mehr sehen, mehr erleben und andere Länder kennenlernen. Nicht auf den Touristenpfaden entlangtrampeln, sondern das  Ungewöhnliche erleben. Mein Traum ist es zum Beispiel, für ein paar Monate mal nach Australien zu gehen.

Ich hab schon im Casino gearbeitet, bin gerade Friseurin gewesen und hab heute meinen letzten Tag, um dann bei Hans im Glück anzufangen. Einfach nur, weil es mir Freude bereitet.”


“It is important to me in life to pass on joy and to spread some luck. I simply do that by smiling at people and it is impressive how easily people cheer up just with that little gesture.

My biggest dream is to travel. I am 26 years now and I want to do something for me. I have not seen the world yet. I want to see more, get more experiences and get to know more countries. Not on the paths of all tourists but to experience the unusual. I have the dream of traveling to Australia for a few months one day for example.

I have worked in a casino and have been a hairdresser for a while now. But today is my last day there and I will start very soon at the Hans im Glück. Just because it will be a lot fun.”

Dreamjob?

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“Ich habe gerade mein Mode-Management Studium abgeschlossen und suche einen Job. Ich habe schon eine Bewerbung an Marco Polo geschickt und hoffe sehr, dass sie mich nehmen. Es ist einfach eine tolle Firma.

Mein Traumjob? Um ehrlich zu sein, weiss ich noch nicht, was mein Traumjob ist. Ich bin noch recht jung und hab das Studium ja gerade erst abgeschlossen. Normalerweise plane ich immer viel und es tut gut, mal einfach alles auf mich zukommen zu lassen.”


“I just finished my studies for fashion management and I am currently looking for a job. I sent out an application to Marco Polo and I really hope they will take me. This is just such a cool company.

My dream job? To be very honest I don’t even know how my dream job will look like. I am still pretty young and just finished university. Normally I am planning everything ahead and it feels so good just to take things as they come right now.”

Wow

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“Wer ich bin? Ich bin ein verrückter Kerl. Ich bin einfach ich.

Ich war mal Model, aber jetzt betreibe ich zwei Second Hand Läden: einen in der Ickstattstraße im Glockenbachviertel und einen in Milbertshofen. Hier ist alles eher spießig und in Milbertshofen ist alles ein wenig lockerer mit mehr Ausländern.”


“Who I am? I am a crazy boy. I am just me.

I was a model before but now I have two second hand shops: in in the Ickstattstraße in Glockenbachviertel and one in Milbertshofen. I find it more posh and square here and in Milbertshofen everything is just more relaxed with more foreigners.”

Fasching

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“Ich bin Lehrerin und komme gerade vom Schulfasching. Ob ich immer so rumlaufe? Nein, sicher nicht ganz so verrückt, aber ich bin doch eher … extrovertiert. Jetzt muss ich aber los! Sind Sie fertig?”


“I am a teacher and I am coming from a school carnival. If I run around like that all the time? No, not as crazy as this but sure I am more on the …. extroverted side. But now I have to run! Are you done?”

Ernst

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“Das Foto passt sehr gut zu mir. Man sieht, dass ich versuche ernst zu bleiben, aber es gelingt mir nicht.”

“Wer sagt dir denn, dass du ernst sein musst?”

“Lehrer, Eltern, einfach alle. Aber es gelingt mir ja trotzdem nicht.”


“This photo got me quite well. You can see that I am trying to be serious but I can’t.”

“Who tells you you have to be serious?”

“Teacher, parents, just everyone. But I still do not manage to be serious.”

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Develop

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“Als IT-Entwickler, der sich auch Gedanken darüber macht, was er anzieht, oder wie er aussieht, wird man auch gerne mal geschnitten oder zumindest mal schief von der Seite angesehen.”

Personal Note: Eigentlich wollte er sich nicht fotografieren lassen, weil er schlecht drauf war, aber als ich ihm erzählt habe, dass ich mit ihm den ersten wirklich gut angezogenen Entwickler gefunden habe, durfte ich diese wundervolle Foto machen. Aber bitte nicht falsch verstehen: ich arbeite seit über 20 Jahren in IT-Abteilungen und das war nichts als die Wahrheit


“As an IT developer who cares about what he wears or how he looks, you can be bullied or at least they give you funny looks.”

Personal Note: He actually did not want to have this picture taken, since he was not feeling very well. But when I told him that he his the very first developer with a really good taste for clothes I could take this picture. And don’t get me wrong: I have worked in IT departments now for over 20 years and this was the straight truth!

Mode

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“Ich wollte eigentlich Modedesign studieren, aber jetzt studiere ich Phonetik. Wie es dazu kam? Am besten ist es wohl damit zu beschreiben, dass ich meine persönliche Situation zu meinem Studium passen musste. Ich bin nicht sicher, ob ich es geschafft hätte, ein Kleid nach den Wünschen von jemand anderem zu machen.”


“I wanted to study fashion design but now I study phonetics. How come? The best way to describe it is that my personal situation had to fit with the topic I wanted to study. I am not sure if I could create a dress just like someone else wants me to do it.”

Sneaker

“Ich sammel schon seit Jahren Sneakers. Eine Zeit ist mal ein bisschen eingeschlafen, aber inzwischen bin ich wieder voll und ganz dabei. Ich hab so ungefähr 50 Sneakers – und damit bin ich noch nicht mal ein sehr verrückter Sammler. Da gibts noch viel krassere Leute. Zur Zeit steh voll auf die Jordans.

Ich arbeite in dem Apple Store am Marienplatz und ich liebe den Job. Es kommen so viel unterschiedliche Leute rein und es macht Spaß sich mich jedem einzelnen Charakter und mit den einzelnen Problemen auseinanderzusetzen. Aber am coolsten sind die Kollegen dort. Die sind echt alle cool und nett dort.”


“I am collecting Sneakers. I had a break for a while but now I am fully into it again. I have about 50 sneakers at home. With this collection size I am clearly in the moderate class of collectors. There are far more crazy people out there. Currently I am a huge fan of the Jordans.

I work at the Apple Store at Marienplatz and I love my job. Every day so many different people are coming and and it super interesting to deal with so many different characters and individual problems. But the coolest part of the job are the colleagues I work with. There are so many cool and nice people there.”

Cosplayer

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“Ich arbeite hier bei Pirate Haircut und ich bein ein Cosplayer. Sprich, ich nähe Kostüme aus Phantasy-Filmen selber und mache dann auch die Haare und Perücken selber. Wenn du sehen willst, wie ich dann darin aussehe, kannst du einfach auf meine Seite gehen: Lady Madhatter Cosplayer.”


“I am working here at Pirate Haircut and I am a cosplayer. Meaning I am sewing fantasy film costumes myself and I am also doing the hair or the wigs myself. If you want to see how I look then, you can can just check out my site: Lady Madhatter Cosplayer

Styling

styling

“Ich bin Stylistin und gehe normalerweise nie so einfach aus dem Haus. Ich bin nur gerade krank und muss kurz noch was abliefern.

Ich habe in vielen Städten gewohnt und reise viel. Da ist München echt schwer manchmal zu ertragen.

Mein Lieblingsort? Oh je, viele – und natürlich fällt mir jetzt gerade kein guter ein!”


“I am a stylist and usually I am not going out as normal as this. But I am sick right now and promised to bring something to someone.

I have lived in New York and Asia and I am traveling a lot. So sometimes Munich is hard to stand.

My favorite place in Munich? Oh boy, there are so many but right now I even can not think of one single one.”

No Label

no_label“Mein Traum ist es, später meine eigene Kollektion zu haben. Aber ich kann mich selber nicht verkaufen und ich bin kein Geschäftsmann. Dafür suche ich noch die richtigen Leute. Aber ich mache dann nur Mode für Männer. Ich mag eigentlich keine Frauen-Mode, auch wenn ich das als Damen-Maßsschneider eigentlich gelernt habe.

Ich mag keine Labels. In München habe ich gelernt, auch mal für Mode Geld auszugeben, aber hier gibt es so schöne Sachen, die keine Label tragen. Sich vom Mainstream abheben ist in München gar nicht so schwer, denn hier laufen irgendwie immer alle gleich rum!

Mein Lieblingsort in München? Die Fünf Höfe. Das passt jetzt vielleicht nicht zu dem, was ich vorher gesagt habe wegen der Marken und so, aber ich liebe das Muji und das Magazin.”

Nach diesem Interview bin ich tatsächlich in die Fünf Höfe gefahren und habe dort eine Dame getroffen, die offensichtlich mehr als nur einen Schutzengel hatte


“It is my dream to have my own collection one day. But I can not sell myself and I am not a business man. I am still looking for the right people for that. But I will only do fashion for men. I do not like women’s fashion – even if I actually learned custom tailor for women.

I do not like labels. Only in Munich I learned how to really spend money on fashion but there are so many great things without labels. It is so easy to stand out against the mainstream here in Munich because more or less everyone is dressing the same here.

My favorite spot in Munich? The “Fünf Höfe”. I know this is quite contracting to what I just said about labels but I just love the  Muji and the Magazin.”

After this interview I really went to the “Fünf Höfe” and met there a woman who probably had more than just one Guardian Angel

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Wiesn

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“Ich arbeite im Ecommerce bei Trachtenangermaier. Man muss die Wiesn lieben, wenn man in so einem Job arbeitet. Die Zeit vor und während der Wiesn ist einfahc zu intensiv.
Dieses Jahr war ich jeden Tag auf der Wiesn. Ich liebe es einfach. Aber danach hab ich immer eine Zeit, in der ich dann am liebsten immer mein Haus nicht verlassen würde. Jetzt geht’s aber schon wieder. Und ich hatte Glück: ich hab dieses Jahr nicht mal den Wiesen-Schnupfen bekommen.
Ich hab mich ein bisschen mit den Kellnern unterhalten auf der Wiesn: Die erste Woche war wohl viel zu ruhig. Aber die zweite Woche war dann wieder wie früher. Alles in allem haben sie wohl immer noch einen guten Umsatz gemacht, weil dann weniger Gedränge war und die Leute mehr konsumiet haben.”


“I am working for Trachten Angermaier in ecommerce. You got to love the Wiesn (Oktoberfest) in this job. There is this intense time of the year before and during the Wiesn.
This year I went there every single day. I just love it. Right after this I did not want to leave the house for a while. But I am back to normal now. And I was lucky: I did not get the Wiesen-Flu.
I talked to some of the waiters and they said the first week was far too quite. But the second week was as normal as in all other years.”

Red Tulip

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“Ich habe ein Modelabel. Es heisst Rote Tulpe. Aber ich mache das wohl etwas ungewöhnlich. Meine Ausbildung habe ich mit Stoffen gemacht und so überlege ich mir nicht, was ich machen möchte und dann suche ich mir den Stoff. Ich mache es andersrum: Ich kaufe die Rest-Stoffe von großen Labels, wenn die Kollektionen fertig sind und dann stelle ich sie mir erst mal in meine Wohnung / atelier. Das ist dann besonders spannend, denn ich lebe mit meine Freund und unseren zwei Hunden schon auf engsten Raum. Aber ich brauch das dann. Und dann “lebe” ich ein paar Tage mit den Stoffen: ich fühle sie, ich lege sie um mich, ich taste sie, ich berühre sie, ich fasse sie an – also alles sehr haptisch. Und dann kommen die Ideen von ganz alleine, welcher Schnitt zu welchem Stoff passt.”

“Ich liebe vor allem struktuierte Stoffe wie zum Beispiel Wolle und Strick. Alle meine Stücke sind maßgeschneidert und sind daher auch Unikate bzw. aus einer limitierten Edition: da ich dich nur eine begrenzte Menge von jedem Stoff habe, gibt es von jedem Stück meistens nur 5 Stück.”


“I am running a fashion label called Rote Tulpe (red tulip). But I am doing everything a little bit different. I have an education on fabrics and material and so I am not thinking about what I want to do first and then find the fabric for it. I do it the other way round: I am buying the last pieces of fabrics of big labels when they finished their collections and then I am laying them out in my apartment / studio. This is actually very challenging since I am living with my boy friend and my two dogs already in a tiny space. But this is what I need. Then I am “living” with them for a few days: I am touching the fabrics, I am laying them around me, I finger them, I feel them, I handle them – everything is very tactile. And then the ideas just flow in themselves and I know which cut will suit each fabric.”

“I just love structured fabrics – such as wool and knitted fabrics. All my pieces are tailor-made / customized. This is why they are actually unique and they are all coming in a maximum edition of 5: since I have only a limited amount of fabrics there is no more than 5 pieces for each piece.”

rote-tulpe-2“Das Nähen und das Stoffe schneiden hab ich von meiner Großmutter gelernt. Sie hat Hochzeitskleider gemacht und mir alles gelernt. Inzwischen ist meine Mutter das Sprachrohr, da meine Großmutter leider inzwische gestorben ist.”


“The Sewing and cutting I learned from my granny. She used to make wedding dresses and taught me everything. In the meantime she died and I have only my mother who can tell me the things she learned from my granny.”

Rote Tulpe_3.jpg“Was mir am meinsten fehlt, ist meine Schwester. Wir haben vorher alles zu zweit gemacht: ich habe die Stücke gemacht und sie hat alles außenrum gemacht: Marketing, Finanzen und sie war vor allem auch meine Motivation. Sie hat mich immer angetrieben und mir Mut gemacht.
Sie ist vor 3 Jahre an Brustkrebs gestorben und ich vermisse sie jeden Tag. Wir waren wie Pech und Schwefel und ich weiss, dass es kitischig klingt: wenn wir uns umarmt haben, haben wir Seelen ausgetauscht. Leider konnte ich sie zum Schluss nicht mehr umarmen, weil ihr alles weg getan hat und sie sich gegen jegliche OPs gewehrt hat. Wenn ich ihr noch einmal begegnen könnte, würde ich sie umarmen. Wenn ich von ihr träume, wache ich jedes Mal wieder auf und ärgere mich, dass ich sie wieder nicht umarmt habe. Sie fehlt mir so sehr.”


“What I am missing the most is my sister. We have done basicially everything together: I did the fashion pieces and she did everything around: Marketing, Finance and she was my motivation and inspiration. She was pushing me always and encouraged me.
She died 3 years ago of breast cancer and I am missing her every single day. We have been like one and even if this might sound corny: when we hugged each other we exchanged our souls. Unfortunately I could not hug her at the end of her battle because she was sore all over and did not want to do anymore operations. If I could meet her one more time I would love to hug her again. Even if I dream about her I am waking up and get annoyed about myself that I forgot to hug her in my dreams. I am missing her so much.”

 

Danke für dieses wundervolle Interview. Es war nicht nur sehr interessant, sondern sehr berührend. Danke, dass du mir so vertraut hast. Du bist eine ganz wundervolle Frau!


Thank you so much for this wonderful interview. It was not only very interesting but also very touching for me. Thanks for trusting me. You are an amazing woman!

 

Check out her collection: it is wonderful: http://www.rotetulpe.de

 

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Dreaming of a Wiener Kaffeehaus

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Da war er wieder: der Glanz in den Augen nach der Frage: “Hast du einen Traum?”

“Ja. Wenn ich mal kein Geld mehr verdienen muss, würde ich gerne ein Cafe eröffnen. Kein Bistro oder so Stehcafe, wie es überall gibt. Sondern eher so was im Stil eines Wiener Kaffeehauses. Wo man verweilen kann. Wo man einen Kaffee bestellt, ein Buch liest und dann vielleicht  noch einen Kaffee trinkt. Einfach so. Gemütlich und in Ruhe.

Und eine Alternative habe ich auch: In meinem Dorf gibt es eine kleine Boutique. Sie wird von einer Dame mit 70 Jahren geführt, die meine Stilberaterin ist. Ich würde gerne ihre Nachfolge antreten. ”


And there it was again: this beaming in the eyes when I asked the question: “Do you have a dream?”

“Yes, I have a dream. When I am done with making money and I am independent I want to open my own Cafe. But not like a Bistro or a standup Cafe like there is all over the place. More like in the style of a Wiener Kaffeehaus. Where you can chill and relax. Where you can have a coffee, read and then perhaps have another coffee. Just like that. Relaxed and in peace.

And I already have an alternative: There is a fashion boutique in my little village I am living in. A lady of 70 years is running this shop and she is my style coach. I would love to take over this shop one day.”

BFF

DSC_0128Mit guten Freunden geht man durch dick und dünn, über Wasser und durchs Feuer – und man mag die gleichen Sachen. Seit der 4. Klasse sind sie Freunde und waren gerade auf dem Weg zur Isar. Die kurze und einleuchtende Erklärung für ihr tolles Outfit: “Wir waren gestern gemeinsam shoppen und haben uns das gleiche Oberteil gekauft.”.


Good friends go with you to the end of the world and back. You will go through hard and good times hand in hand – and you will love the same things. Best friends since 4th grade they were on their way to the Isar. the short and clear explanation for their amazing outfit: “We were shopping together and bought the same T-Shirt.”

Model

model

Ich bin immer wieder beeindruckt, wie toll Menschen vor der Kamera aussehen. Bei ihr war ich dann vollends begeistert, denn sie macht es schon seit 10 Jahren professionell.

“Ich habe mir das selber aufgebaut und lebe inzwischen sehr gut davon – sogar in München.

Ich bin zum Modeln gekommen, wie es im Buche steht: ich war das klassische Girlie und wollte in diese Glamour- und Glitzerwelt. Natürlich sieht sie in Realität nicht ganz so aus, aber ich liebe meinen Beruf.

Mir war immer wichtig, dass ich nicht nur darauf aufbaue. Ich habe meine Abi gemacht und ich studiere.”

Vielen Dank für ein tolles Gespräch. Ich weiss nicht, wie viel “Du” ich auf dieses Bild wirklich bekommen habe, aber für mich ist es ein echtes “Wow-Foto”.