Microfashion

Iran_dress

Today in Microfashion: “Das ist ein tradtitionelles Kleid aus dem Iran. Wir kommen aus einem Teil im Iran, wo viele Frauen das für’s Arbeiten getragen haben.”

… und während ich mich noch mit ihren netten Eltern unterhalte, kommt ein anderes Mädchen dazu und bewundert – wie ich – das schöne Kleid. (2/2)

Ich versuche mich eigentlich immer mit meiner eigenen Meinung so gut wie möglich in diesem Blog zurück zu halten, aber dieser Moment, hat mich sehr berührt. Ich lese immer wieder davon, dass Menschen Angst vor den “Fremden” haben. Fragt doch mal Eure Kinder, ob sie vor vor den Fremden Angst haben! Nein! Sie gehen mit Neugierde und Freude auf sie zu. Ich würde sagen, wir sollten wieder mehr darauf achten und von unseren Kindern lernen. Auf eine friedliche Wiesn und eine wichtige Wahl nächste Woche!

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Iran

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“Ich sammle hier Spenden für einen Verein, der sich für Menschen im Iran einsetzt. Ich war im Iran auch schon politisch aktiv und saß deshalb auch 10 Jahre im Gefängnis. Viele Menschen sitzen im Iran noch immer im Gefängis und wir setzen uns dafür ein, sie zu befreien. Im Iran gibt es noch immer die Todesstrafe und alleine letztes Jahr wurden über 500 Leute hingerichtet. Einige davon wurden öffentlich exekutiert.

Ich lebe hier seit 2 Jahren und mir wurde polititsches Asyl gewährt. Ich kann nie wieder zurück. Hier lebe ich von Sozialhilfe, weil ich nicht arbeiten darf. Daher arbeite ich ehrenamtlich und setze mich dafür ein, dass die Situation im Iran besser wird.

Deutsch zu lernen ist sehr schwer. Da ich früher Lehrer war, fällt es mir ein bisschen leichter, aber Persisch ist so viel einfacher: bei uns gibt es z.B. keine Artikel, die man auswendig lernen muss!

Ein Foto kannst du nicht so machen, dass man mich erkennt. Ich habe Angst um meine Familie. ”

Der Herr hat mich um eine Spende gebeten, die der “Verein für Menschen und Freiheit e.V.” unter anderem für  Öffentlichkeitsarbeit und juristische Hilfe benötigt. Ich fand es sehr beeindruckend jemanden kennenzulernen, der die Situation selber erlebt hat. Schade, dass wir uns wegen der Sprache nicht noch mehr unterhalten konnte.

Iran

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“Ich komme aus dem Iran, bin aber schon seit 14 Jahren hier. Ich war politisch engagiert und meine Mutter war immer sehr besorgt. Ich dachte aber immer, dass sie das nie rausbekommen. Aber irgendwann haben sie wohl doch davon Wind bekommen und kurz bevor sie mich verhaften konnten, bin ich hierher gekommen. Deshalb hab ich meine Familie auch nie wieder gesehen.”


“I am from Iran but I live her already for 14 years. I was politically active and my mother was always afraid of me. But I thought they just would never find out. But one day they did and just before the could arrest me I came here. This is why I haven’t seen my family ever since.”