Nimmersatt

“Sie ist eine professionelle Schrottsammlerin: sie hat einfach das unglaubliches Talent, immer wieder tolle Sachen zu finden, die andere übersehen. Wie eben auch dieses niegelnagelneuen Krawatten-Karusell im Recyling-Hof, das wohl jemand geschenkt bekommen hat und nicht mehr wollte.”

“Und als ich es dann gefunden hatte, habe ich es ihm zum Programmieren bzw. zu Steuern gegeben. Die Bastel-Arbeit haben wir dann zusammen gemacht. Es ist also ein echtes Teamwork-Produkt, denn es sind ja alleine 54 Füße, die man zuschneiden und bekleben musste.”

“Das Erstaunliche war, dass wir uns mit dem Namen Nimmersatt angemeldet hatten, ohne dass wir den Roboter hatten. Dass wir dann dieses Krawatten-Karusell gefunden haben und dann daraus echt eine Raupe geworden ist, war echter Zufall.”

Die beiden habe ich auf der Hebocon des Science & Fiction Festivals getroffen. Zwar haben die beiden nicht gewonnen, aber ich fand ihren Roboter so unglaublich großartig und es war so ein nettes Team, dass ich sie unbedingt interviewen wollte. Wer wissen will, wer gewonnen hat: hier ein sehr ausführlicher Bericht in der Süddeutschen.

Kreaschief

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“Schade, gestern war ich als Alien verkleidet. Das war auch super cool. Aber wer ich bin? Ich bin Visual Designer und Maker, seit 2007 hier und komme eigentlich aus Kasachstan. Aufgewachsen in Zeiten von Tamagotchi, Spice Girls und Sega Mega Drive. Seit Ende 2015 arbeite ich als freiberuflicher Designer und Künstler in München. Neugierig zu sein bedeutet für mich, eine endlose Anzahl von Möglichkeiten zu erkunden. Illustration, Miniaturen, Fotografie, Mode – ich genieße es, mich mit allen diesen Themen zu beschäftigen!

Aber meine größte Passion sind Miniaturen u.A. Rucksäcke und Landschaften. Ich wollte immer bei Pixar oder Stop Motion Filmen Set Design machen und dafür hab ich mal Anfang 2015 angefangen, Miniatur-Rucksäcke zu kreieren.

In der Zeit wurde kreaschief als Label für kreative Produkte ins Leben gerufen. Seit 2018 ist der Fokus mehr auf „Wissen vermitteln“ gewechselt. Ich gebe Diorama-Modellbau Workshops. Bald wird es auch Zeichenworkshops geben. Ich freue mich sehr mit anderen Menschen meine Leidenschaft und Wissen zu teilen.”

Yelena habe ich auf dem Science & Fiction Festival getroffen.

SciFi 2

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Auf dem Science & Fiction Festival habe ich die bezaubernden Moderatorinnen kennengelernt:

“Wir machen das jetzt schon zum vierten Mal. Waren also schon von Anfang an dabei. Wir wohnen  in einer WG zusammen und sind beide Schauspielerinnen. Gerade haben wir die Hebocon moderiert und es ist immer wieder ein Spaß. Immer ein bisschen chaotisch und durcheinander, aber immer wieder klasse!”

 

SciFi

Für das Online-Veranstaltungsmagazin MunichMag habe ich Ronit Wolf getroffen. Sie ist Gründerin und Organisatorin des Science & Fiction Festivals, das am kommenden Wochenende stattfindet. Das ganze Interview könnt ihr jetzt druckfrisch auf MunichMag finden oder direkt auf der Website vom Münchner Science & Fiction Festival

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“Meiner Meinung nach müssen wir mehr Dilettanz leben und brauchen mehr Mut zum Imperfektionionismus. Loslassen hilft ungemein und es ist unglaublich, was man da oft zurückbekommt. Bei uns treten eingefleischte Fans ohne Bühnenerfahrung neben professionellen Schauspielern auf und es ist einfach nicht zu glauben, was sich da für Energien freisetzen.
Natürlich wird es dann auch mal peinlich oder vielleicht sogar lächerlich – aber so what? Ich bin gegen eine festgelegte Rollenverteilung und ich glaube fest daran, dass wenn man die Leute aus sich rauslockt, dass sie dann zeigen, wer sie eigentlich wirklich sind – oder sein können.

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Wie ich dazu komme, ein Science Fiction Festival in München aufzuziehen? Ich war als Kind StarTrek Fan und hab ich mich schon immer so ein bisschen als Alien zwischen allen Welten gefühlt. Ehrlich gesagt mache ich das Festival, weil ich mich sonst zu Tode langweilen würde. Ich bin ein Hybrid: Künstlerin, Labertasche, Medien-Designerin, Pressesprecherin, einfach alles. Der Gedanke, einen „normalen“ Job in der Werbeagentur zu machen, ist für mich so schlimm, wie der Gedanke daran, Fleisch zu essen. Das absolute Horror!
Und ich finde es spannend, die Menschen anzustoßen. München ist einfach zu zu perfektionistisch – das ist manchmal schon gespenstisch. Sie aus der Reserve locken – das finde ich spannend. Und mit dem Festival versuche ich genau das. “