Schritt für Schritt

“Mir ist es wichtig, erst mal bei sich selber anzufangen, Dinge zu verändern. Ich esse zum Beispiel immer weniger Fleisch, versuche so viel wie möglich Plastik zu vermeiden, wo es möglich ist und wenn der Geldbeutel es hergibt, kaufe ich Bio ein und versuche so Schritt für Schritt die Welt ein bisschen besser zu machen. Dabei geht es mir nicht darum, der große Weltverbesserer zu sein oder als solcher aufzutreten. Ich will einfach meinen Teil dazu beizutragen.

Das spannende und auch schwierige daran sind eigentlich die Reaktionen der Mitmenschen um dich herum. Die meisten setzen sich wenig bis überhaupt nicht mit den meisten Themen auseinander und machen sich dann lieber lustig über Dich, wenn Du mit diesen Themen anfängst. Ein super Beispiel sind die unterschiedlichen Reaktionen, wenn man entweder sagt “Ich lebe vegan”, “Ich bin Vegetarier” oder “Ich esse gerade weniger Fleisch, weil mir das am Herzen liegt.” Im letzteren Fall zeigen die meisten Leute eher Verständnis und Interesse, und im ersteren Fall wirst du als Spinner abgestempelt. Das finde ich wirklich schade und ich hoffe, dass sich diese starren Denkweisen und Klischees irgendwann auflösen.”

Tierschutz

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Vor der St. Michaelskirche in der Fußgängerzone mitten in München war eine Demonstration zum Thema Tierschutz. Auf der Veranstaltung habe ich die Fotografin getroffen und mich mit ihr unterhalten:

“Ich lebe seit 2 Jahren vegan und fühle mich wirklich großartig. Das einzige, was mich  nervt ist, dass man sich immer rechtfertigen muss. Ich meine, wenn man Essen geht oder bei Freunden eingeladen ist, dass man immer wieder erklären muss, warum man es macht.”


In front of the St. Michael church in the pedestrian area in the middle of Munich there was a demonstration for animal protection. At this event I met the photographer and talked to here a little:

“I live vegan now for 2 years and I feel amazing. The only thing which really gets on my nerves is that I have to justify myself all the time. I mean, if I go out eating or if I am invited by friends that I always have to explain myself why I am doing this.”

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