Welt

“Ich bin seit einem halben Jahr Flugbegleiterin. Damit habe ich das unfassbare Glück, die Welt erkunden zu können – und ich liebe es! Es ist wunderbar, viele Menschen und Kulturen kennenzulernen und ich höre mir ungeheuer gerne die Geschichten der Menschen an. Das Schöne daran ist, dass jede Erfahrung und jede Geschichte mir die Chance gibt, mich weiterzuentwickeln und ich lerne viel darüber, wie man mit sich selber umgehen sollte.

Aber ich musste auch lernen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Wenn man zum Beispiel in New York ist – einer wundervollen Stadt! – aber du kannst es mit niemanden teilen, weil du alleine dort bist, dann glänzt die Stadt einfach nicht richtig.

Der Job ist wirklich ganz schön stressig – alleine durch die Arbeitszeiten, aber auch durch die ständige Konzentration, für den Kunden immer das Beste zu geben. Deshalb ich auch parallel mit Yoga angefangen. Das hilft mir ganz wunderbar, in kurzer Zeit auch wieder von dem Stres runter zu kommen.”

Yoga für alle

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“Ich erfinde Produkte und baue Marken auf. Dazu setze ich mich intensiv mit Dingen auseinander und überlegen mir, was die Menschen brauchen, wie man es für sie so machen kann, damit sie es leben können. Ich will Dinge einfacher machen, greifbarer. Ich finde es spannend, Menschen dazu zu ermutigen, mal auch was auszuprobieren. Ich will Dinge für sie zugänglicher und attraktiver zu machen.
Genauso habe ich auch den „FeetUp Trainer” erfunden. Ich war in einer Yoga Stunde und die Lehrerin hat gemeint, dass wir jetzt den Kopfstand lernen würden – offensichtlich der “Königsdisziplin” des Yoga. Und da standen dann alle, haben sich umgekuckt und haben sich nicht getraut. Also haben sie mit viel Umständen eine Konstruktion aus Matten und Stühlen und Polstern gebaut. Da kam mir die Idee, dass das doch einfacher gehen muss. Und so kam mir die Idee des FeetUp. Die Idee ist, Yoga für alle geil zu machen. Es ein bisschen zu entmystifizieren.

Ich bin stolz darauf, dass ich damit endlich alles unter einen Hut bekomme: ich hab ein cooles StartUp mit einer tollen Community drum herum, das endlich so da steht, wie ich es immer wollte. Ich kann meine Familie involvieren und Freunde anstellen, die auf ihrem Gebiet einfach die totalen Obercracks sind. Ich kann endlich meinen eigenen Weg gehen und weiterlaufen – völlig unabhängig davon, was andere sagen. Ich mag dieses deutsche Schissertum nicht. Ich fall lieber mal auf die Schnauze und steh dann auf und lauf weiter. Wichtig ist, dass man davon was gelernt hat, aber man muss sich einfach Dinge trauen und bei mir hat es super funktioniert. Und ich hab noch mindestens 10 andere Ideen, die nur darauf warten, auch noch umgesetzt zu werden.

Das einzige, was gerade deutlich zu kurz kommt, ist die Zeit in der Werkstatt und das vermisse ich sehr. Mein Vater ist Schlossermeister und ich liebe es, wenn die Späne fliegen und ich ganz in diesem Moment aufgehen kann. Das kann ich auch in anderen Momenten, wenn ich am Rechner sitze, aber dieses körperliche Arbeiten ist einfach besonders.

Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann würde ich gerne mit Arnold Schwarzenegger mal einen saufen gehen. Warum? Weil er einfach der Chef ist!”